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Tipps & Tricks

 

DIE SIEDLER IV ist eine Wirtschaftssimulation. Das bedeutet, dass Sie zur Erreichung der Spielziele immer auf eine leistungsfähige Wirtschaftsstruktur angewiesen sind. Nur wenn Ihre Siedlung über ausreichend Rohstoffe und Siedler verfügt, können Sie den Anforderungen entsprechen.
Im Konfliktmodus ermöglicht Ihnen eine starke Wirtschaft die Rekrutierung hochrangiger Soldaten, im Ökonomiemodus den Erwerb der verschiedenen Güterarten. Beim Wettsiedeln entscheidet die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sogar direkt über Erfolg oder Misserfolg.

Grundlagen der Wirtschaft
Ihre Wirtschaft muss auf einem gesunden Fundament ruhen, der Bauwirtschaft. Nur eine gut ausgebaute Bauwirtschaft ermöglicht Ihnen, andere Wirtschaftszweige zu erstellen. Die Bauwirtschaft besteht aus:

- Holzfällern
- Sägewerken
- Förstern
- Steinmetzen

Dabei sollte man abhängig vom gewählten Volk die richtige Balance zwischen der Größe der Bauwirtschaft und der benötigten Zeit finden. Es darf niemals vorkommen, dass die Bauarbeiter auf Baustoffe warten müssen, und gleichzeitig sollte man so schnell wie möglich von der Bauwirtschaft auf die weiteren Wirtschaftszweige umschwenken.

Tipps für den Bau von Gebäuden:
- Bauen Sie möglichst auf ebenem Untergrund (grüne Punkte), um die Zeit für das Planieren des  Bauplatzes zu minimieren.
- Bauen Sie voneinander abhängige Gebäude (z.B. Holzfäller und Sägewerk) immer nah beieinander.
- Achten Sie darauf, die wenigen Bauplätze für große Häuser nicht mit kleinen Gebäuden zu blockieren.
- Halten Sie die Laufwege für Ihre Träger möglichst kurz (sowohl beim Bau der Gebäude, als auch beim Transport der später dort produzierten Waren).
- Um die Bauzeit zu beschleunigen, ist es häufig sinnvoll neue Bauarbeiter (insgesamt 5-10 am Anfang) und Planierer zu rekrutieren (7-10 am Anfang, später mehr).
- Manchmal muss ein zu stark bewaldetes Gebiet von einem Holzfäller freigeholzt werden, um dort Häuser bauen zu können.
- Breiten Sie sich auch mit kleinen Türmen aus und reißen die meisten wieder ab. Das hat den Vorteil, dass Sie sich bei der Verteidigung nur auf wenige Türme konzentrieren müssen.

Weitere Wirtschaftszweige
Wenn die Bauwirtschaft steht, kann man die ersten Kohle- und Eisenminen bauen. Dazu sollte man direkt zu Spielbeginn die Berge ausfindig machen und mit 1-2 Geologen nach Ressourcen absuchen.
Sind die Berge außerhalb des eigenen Ecosektors, muss man das Siedlungsgebiet mit Hilfe von kleinen Türmen dorthin erweitern. Während die Minen gebaut werden, gibt man in der Nähe des Berges eine Eisenschmelze und kurze Zeit später eine Werkzeug- und Waffenschmiede in Auftrag.
Die Minen können zwar häufig zu Beginn mit den Anfangsnahrungsmitteln versorgt werden, doch man sollte jetzt auch 1-2 Fischerhütten, eine Getreidefarm und eine Jagdhütte bauen.

Gleichzeitig sollten Sie 1-2 mittlere Wohnhäuser und eine Kaserne errichten.

Haben Sie in den Bergen Gold gefunden, sollten Sie eine Goldschmelze bauen und die ersten Level 3 Soldaten rekrutieren. Bauen Sie, wenn möglich, weitere Kohle- und Eisenminen und erhöhen Sie die Anzahl der Eisenschmelzen und Waffenschmieden.

Sollte der Bauplatz knapp werden, schaffen Sie sich durch den Bau kleiner Türme mehr Raum. Die Ausbreitung sollte vorwiegend zu neuen Ressourcenfeldern wie Bergen mit Rohstoffen, Steinfeldern, Flüssen oder flachem Bauland erfolgen.

Wenn die Waffenproduktion auf Hochtouren läuft und das Getreide zu Brot und Fleisch verarbeitet wird, sollte man große Wohnhäuser bauen.

Es ist sehr wichtig die Bauarbeiter immer zu beschäftigen. Es ist ideal, immer mehrere Baustellen zu haben.

Achten Sie darauf, immer genügend Träger zu haben, bei großen Siedlungen mindestens 50-100.

Auch nach längerer Spielzeit sollte man nicht aufhören, die Waffenproduktion weiter zu auszubauen.

Als Richtlinie gilt, dass man eine gute Wirtschaft daran erkennt, dass sich nirgends 8er Piles bilden!

Tipps für die Verteidigung:
Bogenschützen in Türmen erhalten einen Reichweiten- und Angriffsbonus. Wenn man 3 große Türme nah beieinander baut, so dass sich die Bogenschützen gegenseitig Deckung geben können, braucht der Gegner rund die 3-fache Anzahl der in den Türmen postierten Soldaten, um die voll besetzen Türme einzunehmen.

Wenn man die Angreifer aus der Ferne noch mit zusätzlichen Bogenschützen beschießt, wird der Angriff sehr verlustreich. Das ist auch die beste Strategie, um einen Großangriff einer vom Computer gesteuerten Armee zu überleben. Engpässe im Gelände sind besonders hilfreich bei der Verteidigung.

Sie sollten angeschlagene Soldaten immer beim Heiler versorgen lassen, da neue Soldaten viele Ressourcen zur Herstellung benötigten und die Behandlung beim Heiler kostenlos ist.

Tipps für den Angriff:
Gerade Anfänger und Spieler ohne Erfahrung in Netzwerkpartien neigen dazu, erst sehr spät anzugreifen. Auf einigen Karten hat die KI bis dahin schon ziemlich viele Soldaten gebaut. Es ist daher ratsam den/die Gegner erst mit einigen Dieben (hoher Sichtradius!) auszukundschaften und sich einige strategisch wichtige Türme als Angriffsziele auszusuchen.

Durch die Zerstörung der Soldatenproduktion (Minen/Waffenschmieden/Schmelzen/Kaserne)des Gegners gewinnt man wertvolle Zeit, um selbst mehr Krieger zu rekrutieren.

 

 

 

 

 


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