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Der Karteneditor

 

a) Landmasse definieren

Wählen Sie im Menü „Datei“ den Punkt „Neu“ und bestimmen zunächst die Größe der Karte. Wie unschwer zu erkennen ist, besteht die Karte zunächst nur aus einer Wasserfläche. Zeichnen sie nun die Landmasse mit dem Werkzeug „Gras“ ein. Stellen Sie dabei sicher, dass der entstehende Kontinent die endgültigen Umrisse erhält. Kleiner Tipp: Beginnen Sie zunächst mit einer großen Werkzeugbreite, um die groben Umrisse darzustellen. Zeichnen Sie anschließend die Küstenlinie mit einer geringen Breite nach, wobei Sie die Option „Sprenkeln“ aktiviert haben sollten. Dies verleiht der Küste ein natürlicheres Aussehen.

b) Startpunkte setzen

Hat das Land die gewünschte Form, sollten Sie die Startpunkte für alle Parteien festlegen. Wählen Sie dazu das Werkzeug „Startposition setzen“. Bitte beachten Sie, dass Sie immer die Startposition der jeweils aktiven Partei beeinflussen. Die Schaltfläche „Partei“ öffnet den Dialog „Parteieinstellungen“, in dem Sie die verschiedenen Spieler und Teams editieren können.

c) Gebirge setzen

Die Gebirge haben in DIE SIEDLER IV eine sehr wichtige Funktion: In Gebirgen sind die Rohstoffe Eisenerz, Kohle, Golderz, Stein und Schwefel zu finden. Da diese Rohstoffe für eine blühende Siedlung unabdingbar sind, wird der Spieler sich bemühen, sein Siedlungsgebiet möglichst schnell in Richtung der rohstoffreichen Gebirge auszudehnen.Durch die Platzierung der Gebirge können Sie also den Verlauf des Spiels entscheidend beeinflussen.
Bitte beachten Sie: Ein Gebirge wird nicht über Höhenlinien definiert, sondern über die verwendete Textur. Stellen Sie für den Untergrund „Fels“ ein, so wird der Editor die damit bemalten Stellen als Gebirge interpretieren, selbst wenn Sie den felsigen Untergrund später absenken.

d) Boden

Unter „Boden“ versteht der Editor die Art des Landes, also Gras, Wüste, Sumpf usw. Sie sollten an dieser Stelle die verschiedenen Bodenarten auf Ihrer Karte definieren, da Sie damit einige Voreinstellungen für die Spielbarkeit treffen. Es ist z.B. nicht auf allen Böden möglich, Häuser zu errichten. Achten Sie darauf, genug Platz für die Siedlungen der Spieler zu lassen! Durch die Bestimmung des Bodens geben Sie der Karte bereits im Vorfeld eine unverwechselbare Atmosphäre.

e) Seen

Nun sollten die Seen auf Ihrer Karte verteilen. Dazu nutzen Sie einfach das Werkzeug Wasser und zeichnen die entsprechenden Flächen. Denken Sie daran, dass Sie alle Wasserflächen, die als See definiert werden sollen, mit dem sog. Tümpelpinsel überstrichen werden müssen. Alle Wasserflächen, die nicht als See oder Fluss gekennzeichnet sind, werden vom Editor als Meer angesehen (animierte Wellen, Möwen).

f) Flüsse

Haben Sie die Seen gesetzt, sollten Sie die Flüsse einfügen. In der Realität fließen Flüsse immer vom Gebirge zum Meer oder zu einem See. Ein natürlich aussehender Verlauf beginnt mit einer dünnen Flussbreite (Breite 1) und endet bei der größten Breite (Breite 4). Bitte beachten Sie, dass Sie nur zwischen der Flussbreite 4 und einem See oder Meer eine Flussmündung einfügen können.

g) Höhenlinien

Jetzt ist es an der Zeit, auf Ihrer Karte Höhenlinien einzuzeichnen. Sie können das auf zwei Arten tun, nämlich von Hand oder mit Hilfe der Funktion „Höhenlinien fraktalisieren“. Wir empfehlen, die Höhenlinien per Hand nachzubearbeiten, da die Fraktalisierung nur eine gleichmäßige Verteilung von Erhöhungen über die gesamte Karte bewirkt. Es wirkt aber glaubwürdiger, Gebirge deutlich stärker anzuheben als Graslandschaft. Sie sollten aber die Landschaft nicht allzu hügelig gestalten, da sich dadurch im Spiel die Bauzeit von Gebäuden deutlich verlängern kann. Denken Sie daran, dass Bauplätze erst von Planierern geglättet werden müssen.

h) Aufbau der Startbedingungen

Was Sie als Starbedingungen für die einzelnen Parteien definieren, hängt stark von der Art der Karte ab, die Sie zu erstellen beabsichtigen. In einer symmetrischen Mehrspielerkarte kann es durchaus sinnvoll sein, keine weiteren Vorgaben zu machen. Dann startet jeder Spieler mit einem kleinen Turm und der Standardmenge an Siedlern und Rohstoffen. Diese werden bei Spielstart automatisch gesetzt, wenn nichts anderes angegeben worden ist. Wollen Sie hingegen eine ausgefeilte Mission für einen Einzelspieler erzeugen, könnte es nötig sein, eine bestimmte Menge von Rohstoffen und bestimmte Gebäude bereits vorzugeben. Da es aber weitreichende Konsequenzen hat, etwas vorzugeben (unabhängig davon, ob Sie eine Einzelspieler oder Mehrspielerkarte erstellen), sollten Sie folgende Hinweise beachten: Setzen Sie für eine Partei auch nur ein Gebäude, so legen Sie damit automatisch auch das Volk fest. Diese Einstellung kann später im Spiel nicht mehr verändert werden. Um Gebäude überhaupt setzen zu können, müssen Sie erst ein Siedlungsgebiet bestimmen. Dies geschieht, indem Sie ein Gründungsgebäude setzen. Sie sehen dann sofort die zugehörige Grenze der Siedlung, welche das Gebiet markiert, auf das Häuser (und auch Siedler!) gesetzt werden können. Wenn sie ein Gründungsgebäude von der Karte löschen, entfernen Sie automatisch auch immer alle Häuser und Siedler, die in dem von dem Gebäude "beschützten" Gebiet waren. Diese Änderung ist nicht widerrufbar. Platzieren Sie zunächst die Gebäude und anschließend erst Bäume, Steine und Objekte. Sie vermeiden so, nachträglich Platz für ein Gebäude schaffen zu müssen.Wollen Sie eine Partei vom Computer übernehmen lassen, sollten Sie auf die Stärken und Schwächen der KI (Künstlichen Intelligenz) Rücksicht nehmen. Sie sollten dem Computer eher vorteilhafte Startbedingungen zugestehen. Dazu gehört, ihm zum Spielstart einen Bonus an Rohstoffen und Waren zur Verfügung zu stellen oder vorgegebene Gebäude sorgfältig zu platzieren. So sollten Sie beispielsweise Holzfäller und Sägewerke dicht beieinander und in der Nähe eines Waldes bauen. Achten Sie aber darauf, es dem Computer auf die „richtige Weise“ leicht zu machen. Geben Sie ihm lieber mehr Waren und Rohstoffe als Siedler und Gebäude. Wollen sie z.B. erreichen, dass er aggressiv und militärisch stark spielt, sollten Sie ihm nicht einfach viele Soldaten zur Verfügung stellen. Er würde nach Spielstart nämlich direkt zu Ihrer Siedlung laufen und Sie angreifen. Geben sie ihm lieber stattliche Mengen Eisen, Kohle und Gold vor, damit er schnell in die militärische Produktion einsteigen kann.

i) Siedler setzen

Nachdem Sie die Gebäude platziert haben, sollten Sie natürlich auch Siedler auf die Karte setzen. Diese können dann in die Häuser einziehen und die Arbeit aufnehmen. Bedenken Sie, dass Siedler,die einen Beruf haben, nicht wieder zu Trägern umgewandelt werden können. Es ist also wenig hilfreich, jemandem eine große Anzahl Bäcker oder Schmiede zur Verfügung zu stellen. Eine große Zahl Träger, Planierer und Bauarbeiter hingegen wird den Aufbau der Siedlung merklich vereinfachen. Sie können aber auch auf die bereits vordefinierten Siedlerteams zurückgreifen. Diese Teams bestehen aus einer Mischung von Siedlern verschiedener Berufe, mit der Sie auf jeden Fall eine blühende Siedlung aufbauen können.

j) Rohstoffe setzen

Nun ist es an der Zeit, die Rohstoffvorkommen auf der Karte zu verteilen. Sie können die Verteilung von Hand vornehmen oder automatisch vom Computer erledigen lassen. Wir empfehlen, die Rohstoffe manuell zu setzen. Die Automatik verteilt auf jedes erlaubte Feld eine zufällige Menge eines zufällig gewählten Rohstoffs. Somit ist sichergestellt, dass die Vorkommen für ein Spiel ausreichend sind. Es ist allerdings für den Spieler angenehmer, wenn er bestimmte Rohstoffe an einem Ort gehäuft findet. Minen überdecken so mehr Felder mit dem gleichen Rohstoff und werden daher ergiebiger. Sie sollten die Rohstoffe Eisen und Kohle sehr großzügig verteilen, da diese für das Funktionieren der Siedlung von entscheidender Bedeutung sind. Gold, Steine und Schwefel können ruhig in etwas kleineren Mengen vorkommen. Achten Sie darauf, Ihre Karte reichlich mit Fischvorkommen auszustatten, da so der Aufbau der Metallwirtschaft nicht so leicht durch Nahrungsmittelknappheit gebremst werden kann.
 

k) Testen...Testen...Testen

Wenn Sie eine wirklich tolle Karte erstellen möchten, reicht es leider nicht, sich allergrößte Mühe bei der Verteilung der verschiedenen Objekte zu geben. Sie müssen ihre Karte auch einem Praxistest unterziehen, um sicher zu stellen, dass sie so funktioniert, wie Sie sich das vorgestellt haben. Das bedeutet, Sie müssen die Karte einige Male selbst spielen, besser noch, von Freunden und Bekannten Probe spielen lassen. Nehmen Sie sich die Kritik der anderen Tester zu Herzen und passen Sie den Schwierigkeitsgrad entsprechend an.Denken Sie immer daran, dass derjenige, dem Sie diese Karte zum Spielen zur Verfügung stellen,keine Ahnung hat, was ihn erwartet. Er wird sich erst vorsichtig umschauen müssen, während Sie sich bereits auf die wichtigen Dinge konzentrieren, die zum Sieg nötig sind.

l) Allgemeine Tipps in Kurzform:

 Es empfiehlt sich, Mehrspielerkarten für den Konfliktmodus symmetrisch zu gestalten. Beachten Sie die Stärken und Schwächen der KI. Dazu ist es oft nötig, zu testen, wie der Computerspieler auf bestimmte Zusammenhänge reagiert. Benutzen Sie für die Verteilung der Rohstoffe nicht die Funktion Sprühen. Bilden Sie lieber dichte Flecken von Rohstoffen. Lassen Sie den Spielern lieber zuviel als zuwenig Platz zum Bauen. Gestalten Sie die Karte nicht allzu hügelig, da sich sonst die Bauzeit von Gebäuden deutlich

verlängert. Fahrrinnen für Schiffe sollten lieber etwas breiter, als zu schmal gestaltet werden.

Die Menüs

Das Menü Datei

a) Neu

Wenn Sie eine neue Karte erzeugen wollen, müssen Sie zunächst die Größe angeben. Daher wird mit diesem Punkt der Dialog "Kartengröße festlegen" aufgerufen. Sobald Sie eine Größe angegeben haben, erhalten Sie eine neue, noch leere Karte.

b) Neu nach Schlüssel

Hier können Sie den Kartenschlüssel einer Zufallskarte eingeben. Der Editor wird dann diese Karte erzeugen. Sie haben allerdings immer die Möglichkeit, die Karte nachzubearbeiten. Achtung: Die veränderte Karte hat, da sie nach der Bearbeitung keine Zufallskarte mehr ist, keinen Kartenschlüssel! Um diese Karte weiterzugeben, ist es erforderlich, die Datei zu übermitteln.

c) Öffnen / Speichern / Speichern unter

Hiermit können Sie bereits bestehende Karten, die als edm-Datei vorliegen, öffnen oder Ihre Ergebnisse als edm-Datei speichern.

d) Karte fürs Spiel exportieren

Mit dieser Option erzeugen Sie aus der gerade geöffneten edm-Datei eine map-Datei. Nur map-Dateien sind im Spiel DIE SIEDLER IV verwendbar. Das Dateiformat "edm" ist nur für den Editor vorgesehen.

e) Beenden

Mit dieser Option schließen Sie den Editor.

Das Menü Bearbeiten

a) Rückgängig/Wiederholen

Diese Funktion dient dazu, Änderungen zurückzunehmen bzw. die Rücknahme zu widerrufen.

b) Karteneinstellungen

Ruft den Dialog "Karteneinstellungen" auf, in welchem Sie den Kartentyp, Spielmodus und Spieleinstellungen festlegen können.

c) Parteieinstellungen

Ruft den Dialog "Parteineinstellungen" auf. Mit diesem Dialog verwalten Sie die Anzahl und Art der Spieler und deren Bündnisse. Für Karten des Typs A finden Sie hier auch die so genannten "Konstellationen".

d) Siegbedingungen

Ruft den Dialog "Siegbedingungen" auf. Diese Option steht nur für den Kartentyp B zur Verfügung.

e) Rohstoffe zufällig setzen

Wenn Sie Rohstoffe zufällig setzen lassen, wird auf jedes Feld der Karte, welches Rohstoffe enthalten darf, eine zufällige Menge eines willkürlich ausgewählten Rohstoffes verteilt. Achtung: Diese Funktion überschreibt alle zuvor per Hand gesetzten Rohstoffe und ist nicht zurücknehmbar!

f) Rohstoffe entfernen

Mit dieser Funktion entfernen Sie alle Rohstoffe von der Karte, auch die, die Sie per Hand gesetzt

haben.

g) Zufallskarte erstellen

Diese Funktion ruft den Dialog "Zufallskarte erstellen" auf.

h) Höhenlinien fraktalisieren

Diese Funktion ruft Sie den Dialog "Höhenlinien fraktalisieren" auf.
 

i) Karte überprüfen

Diese Funktion ruft eine Übersicht auf, auf der Sie eine tabellarische Auflistung all jener Dinge sehen, die Sie bisher auf die Karte gesetzt haben. Außerdem wird überprüft, ob die Karte im derzeitigen Zustand im Spiel verwendbar ist. Sie werden auf Fehler oder problematische Einstellungen (Warnungen) hingewiesen. Wird ein Fehler angezeigt, so bedeutet das, die Karte ist ohne Änderungen nicht spielbar. Erhalten Sie eine Warnung, so heißt das, dass die Karte zwar spielbar ist, einige Einstellungen aber möglicherweise Probleme verursachen.

Das Menü Ansicht

Die Einstellungen in diesem Menü beeinflussen die Darstellung des Editors auf dem Monitor. Die Karte selbst wird hierdurch nicht verändert.

a) Werkzeugauswahl anzeigen; Werkzeugeinstellungen anzeigen.

Schalten Sie die Fenster ein bzw. aus. Wir empfehlen, beide Fenster zu öffnen.

b) Objekte, Gebäude, Siedler, Warenstapel, Startpositionen, Rohstoffe anzeigen

Je nach Stadium der Kartenerstellung kann es sinnvoll sein, die jeweilige Anzeige ein- bzw. auszuschalten.

c) Animationen anzeigen

Wenn Sie die Ansicht sehr weit herauszoomen, empfehlen wir, während des Editierens die Animationen auszuschalten, um Rechenzeit zu sparen und den Ablauf flüssiger zu gestalten.

d) Hardware Landschaft, Objekte, Texturenfilter

Mit diesen Funktionen können Sie die Hardware Ihres 3D-Beschleunigers zur schnelleren und detailreicheren (Schatten insbesondere) Berechnung der Grafik nutzen. Beachten Sie bitte, dass Sie "Hardware Landschaft" aktiviert haben müssen, um "Hardware Objekte" einschalten zu können. Nur wenn beide Optionen eingeschaltet sind, steht der Texturenfilter zur Verfügung.

Werkzeugeinstellungen

Im Fenster „Werkzeugeinstellungen“ legen Sie die Eigenschaften des Pinsels fest, mit dem Sie auf der Karte Landmasse, Objekte, Gebäude etc. einfügen.

a) Werkzeugbreite

Um das Editieren der Karte komfortabler zu machen, können Sie die Breite des Pinsels verändern. Sie können die Breite in einer Größe von 1 bis 25 frei wählen oder aber auf die Voreinstellungen Punkt, Dünn, Mittel, Breit zurückgreifen.
Sprenkeln: Diese Funktion verhindert, dass der Pinsel völlig gerade Linien zeichnet. Durch die Verwendung dieser Option können Sie Ihrer Karte ein natürlicheres Aussehen verleihen.

b) Sprühen

Die Funktion „Sprühen“ bewirkt, dass eine Fläche, mit ungefähr dem doppelten Durchmesser des gewählten Pinsels mit dem jeweilig gewählten Objekt angefüllt wird. Die Objekte werden lückenhaft und unregelmäßig gesetzt. Wählen Sie eine Sprühdichte zwischen 1 und 25.

c) Partei

Hier können Sie auswählen, welche Partei aktiv sein soll. Alle Gebäude oder Siedler müssen immer einer Partei zugeordnet sein. Die Schaltfläche „Partei“ öffnet den Dialog „Parteieinstellungen“.

Werkzeugauswahl

Die Werkzeugauswahl umfasst Landschaftsarten, Gebäude, Objekte, Rohstoffe und vieles mehr. Die Fülle der Möglichkeiten setzt ihrer Fantasie keine Grenzen. Die Werkzeuge sind zu verschiedenen Gruppen und Untergruppen zusammengefasst. Sie setzen die ausgewählten Objekte mit einem einfachen Klick der linken Maustaste auf die Karte (entfernen mit gedrückter „STRG“-Taste).
 

a) Art des Terrains bestimmen

In dieser Gruppe finden Sie alle Boden-, Wasser- und Flussarten und zwei spezielle Pinsel. Bitte bedenken Sie, dass einige Werkzeuge dieser Gruppe Besonderheiten haben: Auf einige Böden können keine Gebäude gesetzt werden. Flussmündungen können nur zwischen Flüssen der Breite 4 und Seen oder Meeren gesetzt

werden. Der Tümpelpinsel wandelt Gewässer in einen See um (keine Wellen, Enten statt Möwen). Der Dunkle Pinsel erzeugt aus bereits bestehendem Land Dunkles Land. Es gibt kein DunklesWasser.Sie können Dunkles Land zurückverwandeln, indem Sie es mit dem Dunklem Pinsel bei gedrückter„STRG“-Taste überstreichen.

b) Startpositionen setzen

Mit diesem Werkzeug legen die Startposition der jeweils aktiven Partei fest.

c) Höhen verändern (nicht für Wasser)

Mit den Werkzeugen dieser Gruppe können Sie das Terrain anheben oder absenken. Wählen Sie dabei aus, wie steil die Flanken sein sollen (sanft, mittel ,stark).

d) Gebäude setzen

Sie können Gebäude nur auf das Siedlungsgebiet eines Spielers setzen. Ein Siedelungsgebiet wird. Bitte beachten Sie, dass die mit Buchstaben (R,M,W) gekennzeichneten Gebäude nur für dasjeweilige Volk zur Verfügung stehen.

e) Objekte setzen

Obwohl alle Objekte eine Siedlung verschönern, sind einige zwingend notwendig für eine funktionierende Siedlung (z.B. Baumaterial für Häuser, also Bäume und Steine zum Bauen).Büsche und Gräser, Küsten- und Tümpelobjekte, Pflanzen und Anderes sowie Wüstenobjekte verschönern Ihre Siedlung nur optisch. Bedenken Sie, dass größere Objekte in der Regel Bauplatz blockieren (insbesondere große Steine). Für das Dunkle Volk gibt es auch eine Vielzahl verschiedener Objekte: Angefangen bei Dunklen Bäumen und Büschen über Steine für das Dunkle Land bis hin zu diversen sonstigen Objekten, wie zum Beispiel Dunkles Efeu oder Dunkler Tümpel. Unter Autogenerierung wählen Sie aus, welche Objekte Sie zufällig gemischt auf Ihre Karte setzen. Zum Beispiel können Sie so einen Wald mit verschiedenen Baumarten oder ein Steinfeld mit unterschiedlichen Steinen setzen, anstatt jedes Objekt einer Gruppe einzeln auswählen zu müssen.

f) Siedler setzen

Mit den Werkzeugen in dieser Gruppe können Sie die verschiedenen Siedler auf Ihre Karte setzen. Sie haben die Möglichkeit, die Siedler einzeln oder komplette Siedler-Teams zu platzieren.
 

g) Rohstoffe setzen

Um eine blühende Siedlung aufzubauen, ist eine Reihe von Rohstoffen nötig. Sie können Rohstoffe auf Ihre Karte setzen, indem Sie das entsprechende Werkzeug unter „Rohstoff setzen“ auswählen und ins Wasser (Fische) oder auf Fels (Kohle, Eisen, Gold, Schwefel, Stein) platzieren. Mit dem Werkzeug „Rohstoffmenge bestimmen“ reduzieren oder erhöhen Sie das bereits gesetzte Rohstoffvorkommen.

Achtung: Erschrecken Sie nicht, wenn plötzlich keine Objekte auf der Karte zu sehen sind, sobald Sie ein Rohstoffwerkzeug auswählen. Die Anzeige blendet zur besseren Übersicht automatisch die Objekte aus. Die Objekte sind selbstverständlich weiter vorhanden, werden nur nicht angezeigt. Schalten Sie den Darstellungsmodus später wieder im Menü Ansicht um, indem Sie den Punkt „Rohstoffe anzeigen“ abwählen.

h) Warenstapel setzen

Sie benötigen ein Startkontingent an Waren und Rohstoffen, um eine blühende Siedlung aufbauen zu können. Wenn Sie den Aufbau für die Spieler vereinfachen wollen, haben Sie die Möglichkeit, ihnen bereits zu Spielbeginn zusätzliche Warenstapel zur Verfügung zu stellen. Die Standardwarenstapel decken Baumaterial (Bretter, Baumstämme, Steine), Rohstoffe (Eisen, Kohle), Werkzeuge (Hammer, Spitzhacke, Säge), Nahrungsmittel (Getreide, Brot, Fleisch) ab. Diese Rohstoffe sind nicht zu verwechseln mit den unterirdischen Rohstoffen (Punkt g). Als Warenstapel haben die Rohstoffe bereits einen oder zwei Produktionsschritte durchlaufen: Eisen ist in Barren gegossen, Werkzeuge sind geschmiedet worden usw. Ein Warenstapel beinhaltet maximal acht Einheiten einer bestimmten Ware.

i) Schiffe und Kriegsmaschinen setzen

Mit diesen Werkzeugen können Sie Schiffe und Kriegsmaschinen setzen. Sie können wählen zwischen Handelsschiff, Fähre und Kriegsschiff. Schiffe sind besonders dann wichtig, wenn die Karte aus mehreren getrennten Kontinenten besteht. Die Art der verfügbaren Kriegsmaschine bestimmt sich nach dem Volk der jeweils aktiven Partei.

Die Dialoge

Neue Karte erstellen

Hiermit bestimmen Sie die Größe Ihrer Karte. Die Auswahl reicht von 256x256 bis 1024x1024.

Karteneinstellungen

a) Kartentyp

Kartentyp A:

Wenn Sie den Kartentyp A wählen, können Sie bis zu 10 verschiedene Konstellationen für Ihre Karte erstellen – vgl. Dialog Parteieinstellungen. Bitte beachten Sie, dass für den Kartentyp A keineSiegbedingungen definierbar sind.

Kartentyp B:

Auf einer Karte des Typs B können Sie Siegbedingungen definieren. Das bedeutet, Sie bestimmen, dass das Spiel auf der jeweiligen Karte gewonnen ist, wenn ein bestimmter Gegner besiegt, ein bestimmtes Gebäude besetzt oder eine vorgegebene Anzahl von Waren produziert worden ist. Die Siegbedingungen gelten immer nur für Team 1. Bitte beachten Sie, dass für den Kartentyp B keine Konstellationen möglich sind.

b) Spielmodus

Hier legen Sie fest, ob Sie und Ihre Mitspieler gegeneinander antreten möchten oder ob Sie versuchen, in Kooperation das Missionsziel zu erreichen. Bedenken Sie, dass der Wirtschaftsmodus nur als Konflikt spielbar ist.
 

c) Spieleinstellungen

Hier entscheiden Sie, ob die von Ihnen vorgegebenen Bündnisse von den Spielern verändert werden dürfen, eine Kartenvorschau angezeigt und ob die Karte nur mit der maximal möglichen Anzahl von Spielern gestartet werden kann. Für Spielanfänger ist die Kartenvorschau in jedem Fall von Vorteil, da ersichtlich wird, wie die Karte aussieht und wo sich die Startpositionen der anderen Parteien befinden.

d) Menge der Warenstapel

Diese Funktion greift nur, wenn Sie eine Karte ohne Gebäude und Einheiten erstellen. Legen Sie die Größe des Warenbestandes fest und bestimmen Sie, ob die Menge der Waren zum Spielstart verändert werden darf oder nicht.

Parteieinstellungen

a) Parteidaten

Bestimmen Sie hier für jeden Spieler ob sein Volk vorgegeben ist, oder ihm die freie Auswahl bleibt. Sie können keine Gebäude für eine Partei setzen, die Sie auf „Freie Auswahl“ gestellt haben, da Sie durch das Setzen eines Gebäudes das Volk festlegen würden. Ferner werden hier die Koordinaten der Startposition angezeigt. Soll eine Partei vom Computer gespielt werden, können Sie hier einen Namen eingeben. Mit den Schaltflächen rechts können Sie neue Parteien hinzufügen/löschen. Außerdem wird dort die Nummer der gerade aktiven Partei angezeigt.

b) Konstellationen (nur für Kartentyp A verfügbar)

Für den Kartentyp A können Sie keine Siegbedingungen, sondern nur die jeweiligen Teamkonstellationen der Spieler definieren. Sie können Teams aus menschlichen Spielern, Computern oder beiden bilden. Dazu legen Sie für jeden Spieler fest, zu welchem Team er gehören soll, und ob diese Position von einem Menschen oder Computer übernommen werden soll oder ob beides möglich ist. Spieler mit derselben Teamnummer sind automatisch verbündet. Da Sie für jede Karte des Typs A bis zu zehn Konstellationen definieren können, ist es übersichtlich, jeder Konstellation einen aussagekräftigen Namen zu geben.

Beispiel: „2gegen2“ könnte der Name der Konstellation 1 Ihres Spiels sein. Im Team 1 definieren Sie die erste Partei als Römer/Mensch und die zweite als Maya/Computer. Die dritte und vierte Partei bestimmen Sie als Römer/Mensch und Wikinger/Mensch im Team 2. In Konstellation 1 spielen demnach ein Mensch und ein Computer gegen zwei Menschen. Wenn Sie die Option Deaktivieren anklicken, entfernen Sie die jeweilige Partei aus der aktiven Teamkonstellation.

Siegbedingungen (nur für Kartentyp B verfügbar)

In diesem Dialog können Sie festlegen, wann eine Karte für den/die menschlichen Spieler als gewonnen gelten soll. Bitte beachten Sie, dass dazu alle aktivierten Siegbedingungen erfüllt werden müssen.

Beispielsweise legen Sie fest, dass Partei 2 besiegt, die Goldmine von Partei 3 zerstört und

die Ware Gold in der Anzahl 50 vorhanden sein muss. Das Spiel ist dann erst gewonnen, wenn

alle drei Siegbedingungen erfüllt wurden. Mögliche Einstellungen sind: Gegner Legen Sie fest, welche Parteien besiegt werden müssen.  Gebäude Sie bestimmen, welche Gebäude welcher Partei zerstört werden müssen. Gelände Legen Sie die Koordinaten der Orte fest, die besiedelt werden müssen.

Zeit

Legen Sie die Zeit fest, die eine oder mehrere Parteien überleben müssen.

Güter

Wählen Sie bis zu drei Waren aus, die in einer bestimmten Anzahl produziert werden müssen.

Beschreibung in der Landessprache/ Beschreibung in Englisch

Wenn Sie die Karte weitergeben möchten, ist eine Beschreibung der Mission hilfreich für andere Spieler. Im oberen Feld bestimmen Sie das Missionsziel. Geben Sie den Spielern zusätzliche Informationen, die für den Spielverlauf wichtig sind, z.B.: „Nachdem ihr Tempel zerstört wurde, planen die Mayas einen Rachefeldzug – bilden Sie möglichst viele Soldaten aus!“. Im unteren Feld tragen Sie Tipps & Tricks ein, z.B.: „Sorgen Sie für genügend Eisenerz!“. Wenn möglich, geben Sie bitte auch eine Beschreibung in Englisch ein

Also Viel Spass beim ausprobieren ;)
snake

 

 

 

 

 


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